Seminar im Odenwald
Alltägliches,  Erziehung

Seminar „Die große Freiheit“

Mit großen Erwartungen machten Nele und ich uns am Freitag auf den langen Weg in den Odenwald nach Erbach. Das Seminar „Die große Freiheit“ mit Anita Balser stand an und ich war mehr als glücklich, dass ich noch einen der begehrten Plätze ergattern konnte.

Inhaltsverzeichnis

Tag 1

Pünktlich Samstag früh um 10.00 Uhr ging es los. Zuerst mit einer vorstellungsrunde in der wir erzählen sollten was wir uns als ziel setzen mit unseren Hunden.  Es war sehr interessant zu hören, das viele Hunde ähnliche Probleme machen ubd ich kam mir mit Bele nicht mehr ganz so „blöd“ vor. 

Wir wurden dann  in zwei Gruppen geteilt. teilnehmer, die schon ein oder mehrere Seminare besucht hatten in die eine und wir, die noch keine Seminare besucht hatten in die andere. Unsere Gruppe bekam erst einmal die Grundlagentheorie erklärt. 

Auch wenn man die DVDs schon gesehen hat und eigentlich die Theorie schon kennt gibt es einiges zu lernen. 

Nach der Mittagspause ging es dann mit der Praxis weiter. Wir wurden wieder in kleinen Gruppen verschiedenen Trainern zugeteilt. Nele und ich waren bei Kerstin gelandet und das passte genau für uns. 

 Ich habe gelernt in meinen Korrekturen noch genauer und akkurater zu werden und auf meine Körperspannung zu achten. Mich gross zu machen und genug körperspannung aufzubauen. Dann kommt es auch bei Nele an. 

Es war ein sehr lehrreicher erster Tag. Obwohl Nele nur in einer kurzen Phase selber ran musste ist sie total kaputt und hat den Abend entspannt schlafend verbracht.

Nele nach dem 1. Seminartag

Tag 2

Der Tag begann wieder 10.00 mit einer Fragerunde. Sehr interessant und lehrreich. Danach wurden wir erneut in gruppen eingeteilt und kamen diesmal zu anderen Trainern. Es wurde an die Basis des gestrigen Tages angeknöpft und weiter an der Leinenführigkeit und bei denen es möglich war auch an der Freifolge gearbeitet.

Nele und ich waren heute sehr gut drauf und haben beiden schön gearbeitet. Freifolge klappte trotz vieler Hunde drum herum super. Eine direkte Hundebegegnung wollte ich dann für mich aber doch noch nicht probieren, dafür arbeite ich dann lieber zu Hause in den nächsten Wochen noch verstärkt dan den Basics bis ich genügend vertrauen in mich habe um Nele auch in der Freifolge an danderen Hunden vorbeiführen kann.

Nach dem Mittagessen folgte dann die letzte station für unsere Gruppe. Das freie soziale Spielen bei Anita. Super zu sehen, wie unterschiedlich jeder Hund auf das spielangebot einging und wie unterschiedlich jeder Hund bespielt werden wollte.  Wir sollten die Hunde einzeln auf den eingezäunten Platz führen und uns auf die Ebene des Hundes begeben und ableinen. Sofort nach dem Ableinen, dem Hund ein Spielangebot in Form von „Pfoten  klauen“ machen und dann sehen wie der Hund darauf reagiert. Nele, die sonst eher das wilde spiel bevorzugt war heute eher auf ruhigere Action aus. Schön zu sehen war auch, dass die Spielkondition bei den Menschen deutlich geringer war als bei den Hunden. 🙂

Die Heimfahrt verlief dann mit „nur“ 4 Stunden deutlich kürzer als die Hinfahrt und ich und Nele sind platt von den ganzen Informationen an Eindrücken.

Fazit

Für uns und wie ich aus der Fedbackrunde am Ende heraus gehört habe auch für die anderen Teilnehmer war das Seminar sehr sehr lehrreich und an vielen Problemen konnte schon erfolgreich gearbeitet werden. Ich habe für mich selbst auch sehr viel neues mitgenommen und sehe nun vieles klarer und weiß wie und vor allem wann ich meine Korrekturen richtig einsetze.

Herzlichen Dank

.. an das gesamte HTS Team, was wirklich mit viel Spaß und großem Einsatz uns die Seminarinhalte vermittelt hat, dabei super auf jedes Mensch/ Hund Team eingegangen ist. Es war nicht nur sehr lehrreich sondern hat auch unglaublichen Spaß gemacht. Auch die anderen Teams waren super und es haben sich auch am Rande viele interessante gespräche ergeben.

Besonderen Dank geht auch andie Hundefreunde Erbach für die tolle Organisation und die wirklich sensationell gute Verpflegung wärend des Seminars. Da war selbst für mich so viel dabei, dass ich mehr als satt geworden bin. Sollte bei euch im nächsten Jahr wieder ein Seminar sein, nehme ich sehr sehr gerne wieder die lange Fahrt auf mich.

2 Kommentare

  • Elisa

    Wieso mutest du deiner Hündin HTS zu? HTS ist nichts weiter als Hunde ins Meiden deckeln. Das Resultat sind meidige eingeschüchterte Hunde denen jede Eigenständigkeit weggedeckelt wurde. Freudige Mitarbeit wirst du bei HTS Hunden vergeblich suchen.
    Wenn du Probleme mit deiner Hündin hast, wirst du diese wahrscheinlich verstärken, vor allem problematische Hundebegegnungen.
    Bitte informiere dich besser über Hundeverhalten, als Lektüre empfehle ich dir John Bradshaw „Hunde Verstand“, alles von G. Bloch. Ulli Reichmann.
    Arbeite fair und positiv mit deiner Hündin. HTS ist nicht fair.

    • Nayeli

      Hallo Elisa,

      Leider entnehme ich deinem Post, dass du dein Urteil fällst ohne dich mit HTS richtig auseinander gesetzt zu haben. Ich arbeite schon länger nach HTS und meine Hündin ist von meideverhalten sehr weit entfernt auch auf dem Seminar konnte ich weder bei den Hunden der Trainer noch bei den Hunden der Teilnehmer irgendwelches Meideverhalten sehen. HTS ist fair, weil es den Hund damit korrigiert, womot er am besten klar kommt, mit klarer, eindeutiger Körpersprache, der Hund wird dabei in den allermeisten fällen nicht mahl berührt und wenn doch mal dann nicht in Form von „Gewalt“ komisch, die Verhaltensweisen, die sich bei meiner Hündin für mich als problematisch heraus gestelt haben sind seit ich nach HTS arbeite entweder komplett verschwunden oder haben sich deutlich verbessert. Von verstärkung habe ich nichts gemerkt.

      Da ich seit über 30 Jahren HUnde halte, habe ich schon so ziemlich alles an Büchern gelesen, die sich mit dem Thema Hundeverhalten auseinander setzen. Auchhatte ich über recht viele Jahre ein großes Rudel und so wie die Hunde im Rudel miteinander umgehen, kommt HTS dem am nächsten von den Methoden, die mir bekannt sind. Für mich und meine Hündin ist es das Beste as uns passieren konnte. Ich bin durchaus in der Lage Hunde zu lesen und meine Hündin ist zu Hause und draussen deutlich entspannter als noch vor einigen Monaten. Da du weder mich noch meine Hündin kennst, erlaube dir bitte kein Urteil wie fair ich gegenüber meinem Hund bin – aber einem Hund mit Wattebällchen zu bewerfen, wärend er in voller Beschädigungsabsicht zu einem Kind rennt wäre für mich und Nele der falsche Weg. Durch HTS schaut sie mich an und wir gehen entspannt an solchen Situationen vorbei – BEIDE – sowohl ich als auch mein Hund sind entspannt dabei. Sie zeugt keinerlei Meideverhalten ausser, dass sie es vermeidet ernsthaft zu beißen und sich lieber an mir orientiert.

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