Hundespaziergang
Alltägliches

Meine Top 3 der nervigsten Dinge auf meiner täglichen Spaziergänge

Vermutlich würden mir unzählige Dinge einfallen, die während unserer täglichen Spaziergänge einfach nur nervig sind. Angefangen von Nachbars Katze, die ausgerechnet immer dann vor unserem Hoftoor sitzt wenn ich da mit Nele rein (oder raus will bis hin zu Menschen, die es einfach nicht schaffen ihren Müll aus der Natur zu entfernen. Aber ich habe mich auf die im Moment nervigsten 3 Dinge konzentriert, die mir so bei den Spaziergängen mit meinem Hund unter kommen.

Zu Hause alles kein Thema, da habe ich die wundervolle Natur rund um unser Dorf fast immer alleine für mich und kann die Spaziergänge genießen. Leider aber muss ich arbeiten und in der Stadt ist man nun mal selten alleine Unterwegs.

spaziergänge in der Natur

#3 der tut nix der will nur spielen

Mag sein, dass es Hunde gibt, die immer und überall ohne Leine rum laufen können und dabei weder andere Hunde noch andere Menschen belästigen. Leider begegnen wir diesen nur nie. Wir begegnen immer denen, die ungebremmst und willd bellend in uns rein rennen. Mich anspringen oder schlimmer noch Nele belästigen bzw. ganz offensichtlich eher nicht freundlich gesinnt sind.

Mitttlerweile habe ich mir eine ganz gute Taktik zugelegt um diese Hunde frühzeitig stoppen zu können, so dass siese schon einige Meter vor mir wieder umdrehen (nein ich werfe nix und brülle auch nix durch die gegend – dazu reicht eindeutige Körpersprache meist aus).

Wenn Nele während der Spaziergänge an der Leine ist, gibt es keinen Kontakt mit anderen Hunden. Schon gar nicht, so lange wir noch das Problem des Pöbelns haben. Sie soll andere Hunde an der Leine möglichst gelassen passieren und da ist es nun mal kontraproduktiv wenn ständig ein „der tut nix“ angerannt kommt.

#2  ungewollt Ratschläge erteilen

Ja Nele und ich sind bisweilen unterschiedlicher Meinung und ja manchmal diskutieren wir das auch mal in der Öffentlichkeit wärend der Spaziergänge aus. Manche Menschen lächeln im vorbei gehen (die kenenn das wohl auch) manche schütteln den Kopf. Aber wenigstens gehen diese stumm weiter. Es gibt aber eine Sorte Menschen (meist ältere Herren ohne Hund) die mich ungefragt mit allerlei (vorsinnflutlich anmutenden) Ratschlägen zutexten.

Sachen, die ich nie im Leben an meinem Hund anwenden würde, werden mir da empfohlen. Mich schaudert es jedes mal und ich hoffe wirklich die haben das nicht früher an ihrem Hund praktiziert. Wenn ich Hilfe oder Rat brauche frage ich Menschen, die sich mit dem Problem was ich habe auskennen, besuche Seminare oder lese Bücher. Danke aber nein ich brauche keinen ungefragten Rat von mir völlig unbekannten Menschen.

#1 och ist der süüüüß- der will unbedingt gestreichelt werden

Ja wenn sie es nur sagen würden, wäre das kein Problem. Wenn sie dann seelig lächelnd ihrer Wege gehen und nichts weiter unternehmen würden. Wenn … Leider kommt das Ideal nur sehr sehr selten vor. Erwachsene Menschen stürzen sich quitchend auf meinen Hund die bereits drei Schritte ausgewichen ist, wegen der Leine nicht weiter weg kann und darum anfängt zu knurren.

Nun möchte man meinen, dass ein knurrender Hund diese Leute davon abhält weiter auf Nele zuzugehen. Weit gefehlt die ist auch süß wenn sie knurrt also will sie doch gestreichelt werden, wer so süß ist kann doch gar nicht anders als gestreichelt werden wollen. Das Frauchen sich immer wieder zwischen Hund und den so dringend streichelnd wollenden Menschen schiebt wird ignoriert.

der will nur spielen
der will nur spielen

Ernsthaft ich wurde auch schon zur Seite geschoben. Mittlerweile bin ich da nicht mehr so freundlich und knurre (motze) dann auch schon mal los. Ist ja nur zum Wohle des Menschen. Lernt man nicht irgendwann in den frühen Jahren seines Lebens, dass man nachfragt wenn man sich einem fremden Hund nähert? Und dann auch ein Nein akzeptiert ohne große Diskussionen vom Zaun zu brechen?


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